Thermisches Spritzen

Fiehl + Cremer führt die Flammspritztechnik-Verfahren "Thermisches Spritzen" zertifiziert nach GTS nach Merkblatt DVS 2301 und DIN EN 657 aus.

Unser Unternehmen besteht seit über 40 Jahren, wir zeichnen uns aus, indem wir flexibel und individuell Beschichtungen und Bauteilformen durch Thermisches Spritzen bearbeiten. Wir beschichten Einzelteile und Serien und führen für Sie die Konstruktion und Entwicklung von Produkten und Sonderanlagen für die Flammspritztechnik durch.

Für das Thermische Spritzen werden die Verfahren nach DIN EN 657 angewendet, diese sind:

  • Drahtflammspritzen
  • Pulverflammspritzen
  • HVOF-Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
  • Lichtbogenspritzen

Thermisches Spritzen nutzt den Effekt aus thermischer und kinetischer Energie. Durch das Anschmelzen eines Drahtes oder Pulvers in einer Brennkammer der Spritzpistole durch ein Brenngas-Sauerstoff-Gemisch oder eines Lichtbogens und mit gleichzeitiger Zuführung von Träger- und Beschleunigungsgasen wird ein Partikelstrom erzeugt, der - unterschiedlich zu den einzelnen Flammspritzverfahren - zu veränderten Beschichtungs-Eigenschaften führt.

Thermisches Spritzen wird eingesetzt zur Neuteilfertigung, Instandhaltung und Wiederherstellung verschlissener Maschinenteile. Metallspritzschichten reduzieren die Reparatur- oder Stillstandszeiten, sparen Geld und verlängern damit die Lebensdauer. Aufgrund hochwertiger Beschichtungsmaterialien übertrifft die Qualität des instandgesetzten Bauteils oftmals die Qualität des Originalwerkstücks.

Mehr Info: Drahtflammspritzen | Pulverflammspritzen | Hochgeschwindigkeitsflammspritzen

Thermisches Spritzen, Verschleißschutz

Der Verschleißschutz ist mit der wichtigste Bereich beim Thermisches Spritzen.

Hierbei wird gemeinsam mit dem Kunden analysiert, welcher Beschichtungswerkstoff am Besten den Verschleiß im Endeinsatz reduzieren kann. Um den Verschleißschutz zu gewährleisten, muss durch Thermisches Spritzen verhindert werden, dass z.B. keine Partikelerosion, Reibverschleiß, Kornabrieb oder auch ein Verschleiß durch Temperaturbrücken eintreten kann.

Für den Verschleißschutz stehen uns die unterschiedlichen Flammspritzverfahren durch Thermisches Spritzen zur Verfügung. Wir bieten Drahtflammspritzen, Pulverflammspritzen, Lichtbogenspritzen, HVOF und Plasmaspritzen an.

Wenn Thermisches Spritzen für die Oberflächenbehandlung nicht geeignet ist, wird zum Verschleißschutz auch das Auftragsschweißen, die Hartverchromung und die PVD-Beschichtung durch uns angeboten.

Die Schichtstärken für den Verschleißschutz sind in Abhängigkeit mit den einzelnen Beschichtungsverfahren:

  • PVD -5µm
  • Hartchrom 10µm-100µm
  • Flammspritztechnik 50µm-5000µm
  • Auftragsschweißen 2000µm-10000µm

Für den Verschleißschutz kann einerseits eine "weiche Beschichtung" mit Aluminium, Bronze oder Kupfer eingesetzt werden. Für "harte Beschichtungen" andererseits sind die Möglichkeiten durch Thermisches Spritzen im Verschleißschutz deutlich höher. Hierbei kommen Molybdän, Chrom-Stahl, Hartmetallbeschichtung wie WC/Co, WC/Ni, WC/Co/Cr, CrCNiCr, Keramikbeschichtungen wie Alumiumoxid, Chromoxid oder Zirkonoxid zum Einsatz.

Beim Auftragsschweißen arbeiten wir mit Stelliten und Wolframcarbid, PVD-Beschichtungen sind Hartmetallbeschichtungen auf Basis Chromnitrid und Titannitrid.

Wie man durch die verschiedenen Verfahren Thermisches Spritzen die Steigerung von Produktivität und Leistungen technischer Anlagen und Maschinen erhöht, erfahren Sie auf unserer Homepage unter dem Themenbereich Grundlagen Flammspritzen ...

Einsatzgebiete des Thermischen Spritzens

Die Einsatzgebiete des Thermischen Spritzens finden sich in den Bereichen Automobilindustrie, Schiffbau, Windkraft, Medizintechnik, Maschinenbau, Drahtindustrie, Pumpenindustrie, Kraftwerksbau, Zementindustrie, Gießereien, Chemische Industrie, Hüttenwerke, Glasindustrie, Papierherstellung, Kolbenherstellung, Luft- und Raumfahrt, Mineralölindustrie, Landmaschinen, Bergbau und Elektroindustrie.

Thermisches Spritzen wird durch uns für unsere Kunden gemäß der Norm DVS 2301 und DIN EN 657 bewertet, um die optimale Technologie anzuwenden.

Es gibt eine ganze Reihe von Einflussfaktoren, die wir zur Auswahl des für unsere Kunden jeweils geeigneten Verfahrens des Thermischen Spritzens und des Beschichtungswerkstoffs zu beachten haben. Zu nennen sind hier insbesondere das Einsatzgebiet, das Grundmaterial, die gewünschten Beschichtungs- und Material-Eigenschaften, die Härte, der Verschleiß, die Korrosion, die elektrischen Leiteigenschaften, die Schichtstärken, der Beschichtungsmaterialpreis, die Versiegelung, die mechanische Nachbehandlung wie Drehen, Schleifen, Finishen und der Zeitfaktor.

Fiehl + Cremer hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Thermischen Spritzens um alle wesentlichen Faktoren zu berücksichtigen. Wir werden regelmäßig durch die GTS ( Gemeinschaft Thermisches Spritzen e.V. ) zertifiziert. Mitglieder der GTS arbeiten nach strengen Regelwerken, die dem Auftraggeber die Sicherheit und die Garantie geben, daß die Ausführung der Oberflächenbeschichtung mit der nötigen Zuverlässigkeit und Qualität erfolgt.

Fiehl + Cremer hat außerdem seit dem Jahr 2000 ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000 als Grundlage für alle Unternehmensabläufe. Mehr Information dazu erhalten Sie auf unserer Homepage www.fiehlcremer.de

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